Sehr geehrter Herr Franger,
die datenbasierte kommunale Bildungssteuerung steht gegenwärtig unter einer enormen Doppelbelastung: Während Kommunen langfristige Strategien für die Bildung von morgen entwickeln müssen, fordern akute Herausforderungen wie der Rechtsanspruch auf Ganztag oder Personalengpässe in pädagogischen Einrichtungen schnelles Handeln. In diesem dynamischen Umfeld bildet der klassische, gedruckte Bildungsbericht mit seiner analytischen Tiefe weiterhin das stabile Rückgrat des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements. Das volle Potenzial einer zeitgemäßen Bildungsplanung entfaltet sich jedoch im Zusammenspiel mit flexiblen digitalen Instrumenten: Dashboards, Online-Portale oder dynamische Karten ergänzen die kommunale Bildungsberichterstattung, indem sie ressourcenschonende, aktuelle und zielgruppengerechte Analysen für das Tagesgeschäft bereitstellen.
Im Rahmen unserer neuen Themenseite Digitale Produkte der Bildungsberichterstattung zeigen wir, wie Kommunen der Einstieg in die digital unterstützte Bildungsberichterstattung gelingen kann. Dazu haben wir vier spannende, praxiserprobte Ansätze aus Koblenz, Mönchengladbach sowie den Landkreisen Ebersberg und Oder-Spree unter die Lupe genommen.
Was alle Beispiele verbindet: Die Kommunen konnten sich nicht auf vorgefertigte Patentrezepte verlassen, sondern haben ihre Formate an konkreten Bedarfen orientiert und Schritt für Schritt weiterentwickelt. So ist eine erfolgreiche digitale Bildungsberichterstattung keine Frage des Budgets, sondern des Mutes, der Kooperation und der Bereitschaft, eigene Wege zu gehen.
Wir hoffen, dass Sie in der Themenseite und der ersten Newsletter-Ausgabe des Jahres eine inspirierende Lektüre finden – und wünschen Ihnen im Namen des gesamten KOSMO-Teams ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!
Herzliche Grüße
Tim Siepke und Dr. Tobias Danz Projektleitung Fachstelle kommunales Bildungsmonitoring (KOSMO)
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