EDITORIAL
KOSMO-Newsletter #20 // 19. März 2026

Sehr geehrter Herr Franger,

gute Bildungs- und Zukunftschancen entstehen vor allem dort, wo Lernen nicht isoliert gedacht wird, sondern in starke, lokal vernetzte Bildungslandschaften eingebettet ist. Zivilgesellschaftliche Bildungsakteure sind dabei unverzichtbare Partner: Sie schaffen Lern- und Erfahrungsräume, ermöglichen Teilhabe und ergänzen schulische Bildung um wichtige sozialräumliche Perspektiven.

Ob ganztägige Bildungsangebote, mehr Bildungsgerechtigkeit oder gelingende Inklusion: Vieles entscheidet sich dort, wo Schulen im Sozialraum wirksam mit zivilgesellschaftlichen Partnern zusammenarbeiten. In der Praxis wissen Kommunen allerdings häufig noch zu wenig darüber, welche Akteure vor Ort konkret tätig sind, was sie im Rahmen von Kooperationen mit Schulen anbieten können, wo ihre Grenzen liegen, welche Bedarfe besonders drängend sind und welche Ziele mit diesen Kooperationen verfolgt werden können.

Genau hier setzt unsere aktuelle Veröffentlichung an: Mit der ersten Ausgabe unserer neuen Reihe KOSMO Handout geben wir Kommunen ein praxisnahes Analyseinstrument an die Hand, das die Erfassung von Kooperationen zwischen Schulen und zivilgesellschaftlichen Bildungsakteuren ermöglicht. Mit diesem flexiblen Baukasten können Kommunen eigene Erhebungen konzipieren und so Kooperationen systematisch sichtbar machen, einordnen und weiterentwickeln.

Neben der Handout-Veröffentlichung und einem großen Update unserer Wissensplattform Bimothek erwartet Sie wieder ein reich gefüllter Newsletter, der zahlreiche Impulse, Beispiele und Anregungen für die Praxis des kommunalen Bildungsmonitorings bündelt.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Herzliche Grüße

Tim Siepke und Dr. Tobias Danz
Projektleitung Fachstelle kommunales Bildungsmonitoring (KOSMO)

 NEUES AUS DER KOSMO

KOSMO Handout: Kooperationen zwischen Schulen und zivilgesellschaftlichen Bildungsakteuren erfassen – Ein Analyseinstrument für das kommunale Bildungsmonitoring

Das Instrument bündelt erprobte Items – also Aussagen oder Fragen in einem Fragebogen, die von den Befragten bewertet oder beantwortet werden sollen – aus 13 wissenschaftlichen und kommunalen Erhebungen und ordnet sie in vier Dimensionen von Kooperation: Ziele, Strukturen, Ausmaß und Praxis. Der Analyserahmen ist dabei bewusst als flexibler Baukasten angelegt: Kommunen können, je nach Erkenntnisinteresse und Ressourcen, passende Bausteine auswählen, an den lokalen Kontext anpassen und für eigene Befragungen oder Analysen nutzen. 

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DKBM-Grundqualifizierung: Neuer Termin für das Modul "Datenbasierung"

Welche Bedeutung haben Daten für die Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften? Und wie kann ein Bildungsmonitoring erfolgreich umgesetzt werden? In unserer digitalen Schulung zum Thema „Datenbasierung“ widmen wir uns im Rahmen der DKBM-Grundqualifizierung genau diesen Fragen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Teilnehmenden auf 30 begrenzt ist.

Wann: 15. April 2026, 09:30 - 12:00 Uhr
Wo: Digital (Zoom)

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Bimothek mit großem Update

Mit einem umfassenden Update erweitern wir unsere Wissensplattform Bimothek: Mehr als 230 neue Einträge stehen ab sofort für die Recherche zu Fragen des kommunalen Bildungsmonitorings bereit. Mit nun rund 640 Publikationen, Praxisbeispielen und Arbeitshilfen bietet die Bimothek noch mehr Orientierung für Bildungsmonitorer*innen, Bildungsplaner*innen sowie Expert*innen aus Wissenschaft und Forschung.

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Anleitung: In fünf Schritten zu vhs-Daten

Die vhs-Statistik ist eine wichtige Datengrundlage für das kommunale Bildungsmonitoring – insbesondere, wenn es darum geht, Weiterbildungsangebote vor Ort sichtbar zu machen und Entwicklungen datenbasiert zu begleiten. Damit Kommunen leichter an die Daten kommen, haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erhalt von Daten der vhs-Statistik veröffentlicht. Für die Bereitstellung der Anleitung bedanken wir uns herzlich beim Konsortium Bildungsmonitoring am DIE!

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 NEUES AUS DEM FACHNETZWERK

     VERANSTALTUNGEN
  • Save-the-Date: Bundeskonferenz kommunales Bildungsmanagement 2026
    „Gemeinsam für mehr Bildungsgerechtigkeit vor Ort“ // Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend // 16.-17. Juni 2026 // smartvillage Berlin Neukölln

  • Bildungslandschaft meets... Armut gefährdet die psychische Gesundheit – Welche Rolle kann kommunales Bildungsmanagement bei Prävention und früher Intervention übernehmen? // REAB Hessen // 27. März 2026, 09:00-10:30 Uhr // digital (MS Teams) // Anmeldung

  • Innovationsinput: Ungewollt ausgeschlossen – wie Stereotypen und Raumgestaltungen potentielle Zielgruppen abschrecken – am Beispiel MINT // REAB Bayern // 21. April 2026, 10:00 -12:00 Uhr // digital // Informationen

  • Werkstatt meets Qualifizierung: Nachhaltigkeit interkulturell – wie Kommunen Migration und BNE zusammendenken können. // FaBERID, FABINEK // 23. April 2026, 09:00 -13:00 Uhr // digital (Webex) // Anmeldung

  • Save-the-Date: Ganztagskongress "Übergänge weiterdenken" // BMBFSFJ // 22.-23. Juni 2026 // bcc Berlin // Informationen
   DIGITALE ANGEBOTE
  • "Spotlight" Ganztag für Kinder im Grundschulalter im kommunalen Bildungsmonitoring“ // Konsortium Bildungsmonitoring
    Das erste "Spotlight" des Konsortium Bildungsmonitoring gibt einen Überblick über Handlungsfelder und Herausforderungen zum "Ganztag" in Kommunen und bietet eine Übersicht der steuerungsrelevanten Indikatoren und Kennzahlen aus dem Anwendungsleitfaden mit direktem oder indirektem Bezug zum Ganztag in der Grundschule. 
  • Neue Ausgabe des "REup"-Magazins: Berufliche Bildung im Wandel // REAB Nord
    Die dritte Ausgabe des Magazins REup der REAB Nord ist erschienen! Unter dem Titel „Berufliche Bildung im Wandel – Zwischen Masterplan und Realität“ beleuchtet sie die vielfältigen Herausforderungen und Chancen beruflicher Bildung im Kontext kommunaler Bildungslandschaften.

  • Ausbildungsfach: Nachhaltigkeit - neues BNE-Praxisbeispiel veröffentlicht // Fachstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommunen (FABINEK)
    BNE gewinnt auch in der öffentlichen Verwaltung zunehmend an Bedeutung – doch wie lässt sich das Thema systematisch in die Ausbildung integrieren? Ein aktuelles Interview mit Jeanette Braun, BNE-Beauftragte des Landkreises Lüneburg, zeigt, wie die Verwaltung Nachhaltigkeit als festen Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert.

  • Neue Broschüre in der Reihe BildungsIMPULSE: Integration durch Bildung // REAB NRW
    Ausgehend von der Grundannahme, dass Integration “keine Einbahnstraße” ist, legt die Broschüre ihren Fokus auf Fragen, wie Integration durch Bildung in regionalen Bildungslandschaften gelingen kann und was das eigentlich ganz konkret heißt; welche Themen dominieren, welche Akteure prägen den Migrationsdiskurs im Bildungsbereich und wie kann ein gegenseitiges Verständnis füreinander auf den Weg gebracht werden? 

 NEWSTICKER

Ministerin Prien startet Qualifizierungsoffensive für Berufliche Bildung // BMBFSFJ
Das BMBFSFJ kündigt mit der „Qualifizierungsoffensive Berufliche Bildung (QBB)“ ein Maßnahmenpaket zur Stärkung von Aus-, Fort- und Weiterbildung entlang der Bildungskette an. Genannt werden u. a. eine Weiterentwicklung der Berufsorientierung und Impulse für betriebliche Weiterbildung (z. B. Mentoren, Aufstiegs-BAföG).

Soziale Herkunft prägt Lernanstrengung // WZB
Die im American Sociological Review veröffentlichte WZB-Studie untersucht mit einem Experiment, wie soziale Herkunft mit Anstrengungsbereitschaft zusammenhängt. In Aufgaben ohne Belohnung zeigten Kinder aus privilegierteren Familien im Schnitt mehr kognitive Anstrengung; mit kleinen Anreizen oder sozialer Anerkennung wurde der Abstand deutlich kleiner. Die Autor:innen sehen Hinweise, dass schulische Motivationssettings – etwa das Prämieren individueller Fortschritte – Ungleichheiten im Lernengagement reduzieren könnten.

Neues Zentrum für Empirische Bildungsforschung // News4Teachers
Niedersachsen baut ein Zentrum für Empirische Bildungsforschung (ZEB) an der Leuphana Universität Lüneburg auf: Das ZEB soll Kompetenzmessung, Bildungsmonitoring und evidenzinformierte Schulentwicklung bündeln und den Transfer in Verwaltung und Schulen systematischer machen. Flankiert wird das Vorhaben durch eine Forschungsallianz zur Interventions- und Transferforschung.

Forschungsprojekt LEARN legt umfassenden Bericht vor // Bildungsklick
Ein neuer Synthesebericht aus dem EU-Projekt LEARN bündelt Befunde aus neun Länderstudien (u. a. Deutschland) zu Bildungsungleichheiten. Zentrales Ergebnis: Soziale Herkunft bleibt der stärkste Prädiktor für Bildungswege und Abschlüsse; räumliche Kontexte wie Nachbarschaft oder Schulumfeld wirken zusätzlich, aber meist moderater, können Ungleichheiten jedoch verstärken oder abfedern. Hier geht es zum Bericht.

Mentoring stärkt Bildungschancen von sozial benachteiligten Kindern // Universität Köln
Eine Studie des Exzellenzclusters ECONtribute untersucht, warum Kinder aus weniger privilegierten Familien trotz vergleichbarer Leistungen seltener aufs Gymnasium wechseln. Zudem analysiert die Studie das Mentoring-Programm „Balu und Du“: Bei Kindern aus sozioökonomisch schwachen Familien, die zufällig für das Programm ausgewählt wurden, stieg die Wahrscheinlichkeit eines gymnasialen Bildungswegs um 11 Prozentpunkte. Hier geht es zum englischsprachigen Fachartikel. 

Datenbasierte Schülerentwicklung und Schüler-ID // Deutschlandfunk
Der DLF-Beitrag in der Reihe „Campus & Karriere“ beleuchtet den aktuellen Stand einer datenbasierten Schülerentwicklung in Deutschland: Wie können Lernstandserhebungen („VERA“, „KERMIT“) Schulen und Politik bei der Qualitätsentwicklung unterstützen – und warum fällt die Datennutzung bundesweit so unterschiedlich aus? Der Beitrag blickt auf der Suche nach Lösungen u. a. nach Hamburg und Kanada und diskutiert Chancen, Risiken und Datenschutzfragen einer Schüler-ID.
     VERANSTALTUNGEN
  • Bildungskonferenz 2026 // bitkom // 15.-16. April 2026 // digital // Informationen

  • Deutsches Kita-Symposium // DKJS, Der Paritätische Gesamtverband (u. a.) // 4.-5. Mai 2026 // Berlin // Anmeldung

  • Save-the-Date: Zukunftskonferenz Ganztag  // BKJ // 2.-3. Juni 2026 // FMP1, Berlin // Informationen

 PUBLIKATIONEN


  • Bildungsbarrieren identifizieren – Bildungschancen entwickeln // Jan Scharf, Katharina Damm, Susanne Kuger, Kai Maaz
    Wie lassen sich Bildungsbarrieren wirksam abbauen? Ein neuer Sammelband bündelt aktuelle Forschungsbefunde und plädiert für einen ganzheitlichen Blick auf die Lebenswelten junger Menschen. Im Zentrum stehen drei Hebel: die Anerkennung vielfältiger Lernorte, gebündelte Unterstützungsangebote und Kooperation im Sozialraum. Im Sammelband finden sich u. a. Beiträge zu den Themen Bildungssteuerung und Kommunen, non-formale Bildungsangebote, Resilienz und Wohlbefinden bei Kindern sowie zum Übergang von der Schule in den Beruf.

  • Von der Kita bis zur Uni – Wie soziale Ungleichheiten unseren Bildungsweg beeinflussen  // Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) 
    Dass die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland stark von der sozialen Herkunft beeinflusst werden, ist vielfach belegt. Die neue Studie des LIfBi geht jedoch über diese Grundaussage hinaus:  Sie betrachtet den gesamten Bildungsverlauf von der frühen Kindheit bis zu Studium und Ausbildung auf einer vergleichbaren längsschnittlichen Datengrundlage des Nationalen Bildungspanels (NEPS).  Dabei betrachten die Autor*innen Kompetenzen, Bildungsentscheidungen und Bewertungen durch Lehrkräfte erstmals zusammenhängend.

  • IAB-Forschungsbericht 26|2025: Weiterbildungsbeteiligung und  Weiterbildungshürden bei Arbeitsuchenden und Erwerbstätigen // Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Der u. a. auf Ergebnissen aus der Erwachsenenstudie des Nationalen Bildungspanels (NEPS-SC6) basierende Bericht zeigt, dass Weiterbildungsbeteiligung stark von Qualifikation und Alter abhängt. So nehmen Höherqualifizierte und mittlere Altersgruppen häufiger an non-formalen Kursen teil. Als Hürden werden u. a. Gesundheit, Kosten-/Nutzen-Erwartungen und fehlende Informationen genannt, insbesondere bei Arbeitsuchenden.

  • KOFA-Studie 1/2026 + KOFA Kompakt 2/2026 // Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)
    Zwei neue KOFA-Veröffentlichungen beleuchten Stellschrauben der Fachkräftesicherung: Die Studie "Engpassanalyse - Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung" zeigt den starken Beschäftigungszuwachs von Frauen seit 2014. Viele arbeiten in Engpassberufen, zugleich bleiben Potenziale u. a. bei arbeitslosen und nichtdeutschen Frauen sowie durch Überqualifizierung ungenutzt. Die neue KOFA Kompakt "Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte?" weist zudem 29,7 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge 2024 aus. Als Ansatzpunkte werden u. a. bessere Berufsorientierung, wertschätzende Ausbildungsprozesse und Unterstützungsangebote für Betriebe und Azubis genannt.

  • Die Personalausstattungsquote in KiTas // Bertelsmann Stiftung
    Neue Daten zur Kita-Personalausstattung: Eine Bertelsmann-Studie führt erstmals eine „Personalausstattungsquote“ ein. Nur etwa jede siebte Kita erreicht die fachlich empfohlene Ausstattung, mehr als jede fünfte liegt bei 60 % oder weniger. Kommunen kann der Indikator helfen, Engpässe kleinräumig sichtbar zu machen und Mittel (z. B. im geplanten Kita-Startchancen-Programm) zielgenauer zu steuern.

  • ISA-Jahrbuch zur Sozialen Arbeit 2025 // Institut für soziale Arbeit e. V.
    Das ISA-Jahrbuch 2025 nimmt aktuelle Krisen – von Pandemie und Klimawandel bis zu wachsender Ungleichheit und Fachkräftemangel – in den Fokus. Spannende Perspektiven bieten u. a. der Beitrag von Katharina Knüttel zu Ungleichheiten im dualen Ausbildungsgeschehen sowie der Text von Lisa-Marie Staljan zum Einfluss von Bildungssteuerung auf die Ermöglichung von Zukunftsperspektiven.

  • KoGat - Kompetent im Ganztag // BMBFSFJ
    Das Curriculum soll die Qualifizierung von Quereinsteiger:innen ohne pädagogische Ausbildung im Ganztag strukturieren. Das Konzept setzt auf praxisnahe, didaktisch fundierte Weiterbildung zur Stärkung der Angebotsqualität, betont aber, dass es keine pädagogische Ausbildung ersetzt. Für Kommunen kann KoGat als Orientierungsrahmen dienen, um Qualifizierungsbedarfe im Ganztag systematisch zu planen.
  • Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2025 // DJI
    Das Fachkräftebarometer zeichnet ein differenziertes Bild: Während in vielen westdeutschen Regionen Kita-Plätze und Fachkräfte weiter knapp sind, könnte das Ende der Wachstumsphase durch sinkende Geburtenzahlen neue Spielräume eröffnen, etwa für Qualitätsentwicklung. Auf Basis amtlicher Zeitreihen liefert der Bericht eine datenbasierte Standortbestimmung zu Personal, Arbeitsmarkt und Ausbildung und macht Ansatzpunkte für kommunale Planung sichtbar (u. a. mit Blick auf Ganztag). Auf der Webseite stehen begleitende Datentabellen zum Download bereit.

  • Schulaufsicht in Zeiten der Transformation // Wübben Stiftung, Heraeus Bildungsstiftung
    Die Vorstudie zeigt die Ergebnisse von Interviews mit elf Leitungspersonen der Schulaufsicht aus fünf Bundesländern. Diese sprechen von einem „Paradigmenwechsel“ hin zu datengestützter Steuerung. Demnach seien  Daten zentral, um Schulqualität zu sichern und Entwicklungsprozesse gezielter zu begleiten. Genutzt werden vor allem Leistungs- und Schuldaten; Inspektions- oder Befragungsdaten spielen seltener eine Rolle. Deutlich werden zudem Länderunterschiede bei Datenzugang und Aufbereitung sowie der Trend zu datenbasierten Qualitätsgesprächen und Zielvereinbarungen. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.
  • Sprachliche Förderung und Schulvorbereitung in Kindertageseinrichtungen // Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
    Die bundesweite, unter mehr als 3.200 Kitas durchgeführte Umfrage zeigt Stärken und Schwächen der sprachlichen Förderung und Schulvorbereitung. Danach ist Sprachförderung in den meisten Einrichtungen fest verankert und wird als zentrale Aufgabe für den Übergang in die Schule gesehen. Gleichzeitig berichten zwei Drittel, den sprachlichen Förderbedarf mit dem vorhandenen Personalschlüssel nicht abdecken zu können.

 DATENMONITOR
Produkte der Bildungsberichterstattung

  • Bildung in Herne 2025
    Der Bildungsbericht der Stadt Herne schreibt die seit 2008 aufgebauten Bildungsberichterstattung entlang der Bildungskette fort und ergänzt sie um einen Schwerpunkt zu Corona-Folgen und kommunalen Reaktionen (Programme, Projekte, Maßnahmen).
  • Offener Ganztag in Krefeld: Entwicklungen, Herausforderungen, Perspektiven
    Die Stadt Krefeld hat erstmals einen OGS-Bericht vorgelegt und darin den Status quo des Offenen Ganztags systematisch aufgearbeitet – von rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen über Träger- und Angebotsstrukturen bis hin zu Betreuungsmodellen und Entwicklungsbedarfen. Der Bericht ordnet die kommunalen Ausbauanstrengungen vor dem Rechtsanspruch ab 1. August 2026 ein und benennt offene Punkte wie fehlende Landesvorgaben, Finanzierungsfragen sowie den zusätzlichen Raumbedarf. Zugleich beschreibt er Krefelder Strukturen zur Qualitätsentwicklung (u. a. Steuergruppe und Qualitätszirkel) und zentrale Kennzahlen zum Platz- und Gruppenausbau seit 2018.
  • 3. Bildungsbericht Landkreis Regensburg 2026
    Der Landkreis Regensburg legt seinen 3. Bildungsbericht vor. Neu ist der durchgängige Schwerpunkt Digitalisierung, der in allen Kapiteln mit Praxisbeispielen hinterlegt wird. Der Bericht verbindet Statusdaten und Trends, liefert eine datenbasierte Grundlage für die Arbeit der Bildungsregion und zeigt Entwicklungspotenziale mit Blick auf Ganztag, Vielfalt und non-formale Bildung.
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Fachstelle kommunales Bildungsmonitoring (KOSMO)

Potsdam / Trier
kobra.net, Kooperation in Brandenburg,
gemeinnützige GmbH

Benzstr. 8/9, 14482 Potsdam
Kommunales Bildungsmanagement
Rheinland-Pfalz - Saarland e.V.
Domfreihof 1a | 54290 Trier
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