EDITORIAL
KOSMO-Newsletter #21 // 12. Mai 2026

Sehr geehrter Herr Franger,

ob es gelingt, Bildungsteilhabe auch unter herausfordernden Bedingungen zu sichern und ambitionierte Initiativen wie das Startchancen-Programm erfolgreich umzusetzen, entscheidet sich vor Ort: in Quartieren, an Übergängen, in Einrichtungen und besonders an Schulstandorten. Genau dort treffen unterschiedliche Verantwortlichkeiten aufeinander. Schule, Schulträger, Schulaufsicht und weitere Akteure im Sozialraum tragen gemeinsam zu einer gelingenden Schulstandortentwicklung bei, arbeiten in der Praxis aber häufig mit getrennten Daten und in getrennten Planungslogiken.

Kommunen haben dabei eine zentrale koordinierende Rolle und können ein abgestimmtes Handeln dieser Akteure ermöglichen. Dafür braucht es eine gemeinsame Informationsgrundlage: Daten zu sozialräumlichen Rahmenbedingungen, Bildungsverläufen, Unterstützungsangeboten und Wirkungen, die über institutionelle Grenzen hinweg nutzbar werden. Wie eine solche Grundlage konzipiert und für die kommunale Praxis nutzbar gemacht werden kann, beschäftigt uns in der KOSMO derzeit besonders intensiv. Aktuell arbeiten wir an ersten Bausteinen für eine datengestützte, sozialräumliche Schulstandortentwicklung und möchten diese im Austausch mit Kommunen weiter schärfen.

Einen ersten Einblick geben wir am 17. Juni 2026 auf der Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement in Berlin. In unserer Fokus-Session "Gemeinsame Verantwortung, gemeinsame Daten: Schulstandorte und Bildungszugänge datenbasiert gestalten" stellen wir zwei spannende Ansätze vor: ein digitales Erhebungsinstrument zur präzisen Abschätzung zukünftiger Betreuungsbedarfe im Ganztag, mit einem Praxisbericht aus dem Landkreis Stade, sowie unsere Konzeptidee für ein kommunales Datenportal zur kooperativen Schulstandortentwicklung im Sozialraum. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und mit uns ins Gespräch kommen, gerne auch an unserem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten.

Auch darüber hinaus erwartet Sie wieder ein vielfältiger Newsletter mit zahlreichen Impulsen und Anregungen für Ihre Arbeit.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Herzliche Grüße

Tim Siepke und Dr. Tobias Danz
Projektleitung Fachstelle kommunales Bildungsmonitoring (KOSMO)

 NEUES AUS DER KOSMO

Update für Themenseite "Mikrokosmos Sozialraum": Mit der UWE-Befragung die kommunale Planung neu denken

Im April haben wir ein neues Praxisbeispiel zur UWE-Befragung in der Stadt Geldern veröffentlicht. Hierzu haben wir ein ausführliches Interview mit Denis Erbozkurt-Beckers (Jugendhilfeplaner der Stadt Geldern) und Isabel Schwandt (Familiengerechte Kommune e.V.) geführt. Das spannende Beispiel zeigt, wie Daten zu Wohlbefinden und Lebenswelten von Kindern kommunale Planung verändern können: von der Schulstandortentwicklung bis zum Kinder- und Jugendförderplan.  

Jetzt Praxisbeispiel lesen

Fokus-Session auf der Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement

Wann? 17. Juni 2026, 10:45-13:00 Uhr
Wo? Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement, Berlin
Was? Fokus-Session 2: "Gemeinsame Verantwortung, gemeinsame Daten: Schulstandorte und Bildungszugänge datenbasiert gestalten"

In unserer Session gehen wir der Frage nach, wie Kommunen Daten so nutzen können, dass Bildungsangebote am Schulstandort bedarfsgerechter geplant und Zugänge zu Bildung verbessert werden. Im Mittelpunkt stehen zwei Ansätze:

1. Ganztagsbedarfe genauer einschätzen
Wir stellen ein digitales Erhebungsinstrument vor, mit dem Kommunen zukünftige Bedarfe im Ganztag präziser erfassen und für Planung nutzbar machen können. Ergänzt wird der Input durch einen Praxisbericht aus dem Landkreis Stade.

2. Schulstandorte kooperativ entwickeln
Im zweiten Teil stellen wir die Konzeptidee für ein kommunales Datenportal zur Schulstandortentwicklung vor. Das Portal soll Informationen zu Belastungslagen, Bildungsverläufen, Unterstützungsleistungen, Wohlbefinden, Kooperationen und Wirkungen zusammenführen und zielgruppengerecht visualisieren.

Jetzt zur Bundeskonferenz anmelden


Die Bimothek wächst weiter

48 neue Publikationen ergänzen seit heute unsere Wissensplattform. Die neuen Einträge greifen u. a. datenbasierte Schulentwicklung, frühe Bildung, Ganztag, Berufsbildung, MINT, politische Bildung und Sozialraumfragen auf. Damit bietet die Bimothek nun rund 690 Materialien für Recherche, Praxis und Planung im kommunalen Bildungsmonitoring.

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 NEUES AUS DEM FACHNETZWERK

     VERANSTALTUNGEN
  • Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement 2026
    "Gemeinsam für mehr Bildungsgerechtigkeit vor Ort" // Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend // 16.-17. Juni 2026 // smartvillage Berlin Neukölln // Anmeldung

  • DKBM Grundqualifizierung: Gemeinsam zur passgenauen Bildung: Qualitätsentwicklung im DKBM? // REAB Bayern // 10. Juni 2026, 10:00-12:00 Uhr // digital (Webex) // Anmeldung
   DIGITALE ANGEBOTE
  • Impulspapier: Kommunale Gestaltungsräume strategisch nutzen // FaBERID
    Wie kann Integration durch Bildung vor Ort strategisch gestaltet werden? Das neue FaBERID-Impulspapier richtet den Blick auf freiwillige kommunale Aufgaben. Im Fokus stehen datenbasierte Steuerung, Netzwerkkoordination und Teilhabe; eine Reflexionshilfe unterstützt bei Standortbestimmung und nächsten Schritten.

 NEWSTICKER

Startchancen-Kitas: Sozialindex und Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) im Fokus // Startchancen-Blog
Wie lassen sich Startchancen-Kitas so fördern, dass die Unterstützung wirklich bei benachteiligten Kindern ankommt? Diese Frage stand im Mittelpunkt des zweiten Expert:innenforums Startchancen Frühe Bildung am 28.04.2026 in Berlin. Im geplanten QEG soll die Förderung noch 2026 verankert werden. Eine entscheidende Frage ist dabei, welche Kitas in herausfordernder Lage durch das QEG zusätzliche Mittel erhalten sollen und nach welchen Kriterien diese Auswahl künftig erfolgen soll. Im Zentrum der Diskussion steht damit die Ausgestaltung eines Kita-Sozialindex, der sicherstellen soll, dass Ressourcen bedarfsgerecht verteilt werden. Welche Ansätze die Länder bereits verfolgen, machte eine vom WZB und der Robert Bosch Stiftung in Auftrag gegebene Länderabfrage des Bildungsdossiers Kuhn + Schleper deutlich, die Holger Schleper auf der Veranstaltung vorstellte. 

In seinem Gastbeitrag im Startchancen-Blog ordnet Holger Schleper die Ergebnisse der Länderabfrage ein und zeigt, welche unterschiedlichen Instrumente und Kriterien die Länder bereits heute für eine bedarfsorientierte Mittelverteilung nutzen - und wo noch Klärungsbedarf mit Blick auf das QEG besteht.


Bund-Länder-Roadmap für bessere Bildung beschlossen // BMBFSFJ
Als Reaktion auf den IQB-Bildungstrend 2024 haben Bund und Länder eine gemeinsame Roadmap für bessere Bildung beschlossen. In den nächsten zehn Jahren sollen Mindeststandards häufiger erreicht, Leistungsspitzen gestärkt und Bildungsungleichheiten verringert werden. Im Fokus stehen zunächst datengestützte Qualitätsentwicklung, bessere Lernvoraussetzungen und ein stärkerer Transfer von Bildungsforschung in die Praxis.


SWK-Gutachten zur "datengestützten Entwicklung und Steuerung in Schulen und frühkindlicher Bildung" // Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz
In ihrem am 26. März veröffentlichten Gutachten empfiehlt die SWK, Daten in Schule und früher Bildung systematischer für Qualitätsentwicklung und Steuerung zu nutzen. Sie bilanziert bestehende Instrumente, benennt Hürden und formuliert Empfehlungen – von Lernstandserhebungen über Diagnosetools bis zur Qualifizierung von Lehrkräften, Schulleitungen und Schulaufsicht.

Im Interview mit Jan-Martin Wiarda erklären die Bildungsforscherinnen Petra Stanat und Felicitas Thiel, beide SWK-Mitglieder, wie der richtige Einsatz von Daten Schule und Unterricht besser machen kann.


ICILS 2028: Neue Daten zu digitalen Kompetenzen, KI und Wohlbefinden // DIPF, Ruhr-Universität Bochum
Die internationale Studie erhebt seit 2013 alle fünf Jahre die digitalen Kompetenzen von Achtklässler:innen und erfasst zugleich Rahmenbedingungen wie Ausstattung und Einstellungen zum Lernen mit digitalen Medien. In Deutschland wird ICILS 2028 vom DIPF im Verbund mit der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Neu sind Aufgaben zu KI und digitalem Wohlbefinden. Die Ergebnisse sollen 2029 vorliegen.


Digitale Bildung braucht mehr als Geräte // Bildungsklick, Universität Bamberg
Im Kompetenzverbund lernen:digital haben Forschende der Universität Bamberg mit Partner:innen frei verfügbare Fortbildungen für Lehrkräfte entwickelt. Die Angebote reichen von KI im Literaturunterricht über digitale Elterngespräche bis zu passgenauen Mikro-Fortbildungen in der beruflichen Bildung. Im Mittelpunkt steht der fachspezifische, reflektierte Einsatz digitaler Medien.


Schulabsentismus: Warum Kinder und Jugendliche die Schule schwänzen // Deutsches Schulportal
Das Dossier bündelt Hintergründe, Praxisansätze und Rechtsfragen zum Thema Schulabsentismus. Besonders interessant ist ein bundesweit bislang einmaliges Forschungsprojekt aus Schleswig-Holstein: Die "SANSCHO"-Studie wertet Daten von 16.222 Jugendlichen an 186 Schulen aus und schafft erstmals belastbare Ausgangswerte. Die ersten Befunde zeigen, wie stark Fehlzeiten vor allem in Jahrgang 9 zunehmen und wie eng sie mit fehlenden Abschlüssen zusammenhängen. 


Wie soziale Herkunft die Folgen eines Ausbildungsabbruchs verschärft // Universität Bielefeld, IAB
Eine in der "European Sociological Review" veröffentlichte Studie zeigt: Ein Ausbildungsabbruch hat je nach sozialer Herkunft sehr unterschiedliche Folgen. Für junge Menschen aus benachteiligten Familien gehen fehlende Abschlüsse langfristig mit deutlichen Einkommensverlusten einher, während privilegiertere Herkunft oft als "Puffer" wirkt. Die Befunde verweisen auf die Bedeutung früher Prävention und gezielter Unterstützung an Übergängen.

In einem "IAB-Forum"-Magazinbeitrag werden die Studienergebnisse zudem in arbeitsmarktpolitische und arbeitsmarkttheoretische Debatten eingeordnet.
     VERANSTALTUNGEN
  • Zukunftskonferenz Ganztag  // BKJ // 02.-03. Juni 2026 // FMP1, Berlin // Anmeldung (Anmeldefrist 15. Mai 2026)

  • Startchancen-Konferenz 2026 // BMBFSFJ // 10.-11. Juni 2026 // Hotel Oderberger, Berlin // Anmeldung nur noch für die Warteliste möglich

  • Ganztagskongress "Übergänge weiterdenken" // BMBFSFJ // 22.-23. Juni 2026 // bcc Berlin // Anmeldung

  • Save-the-date: 10. Dialogforum "Integration durch Bildung" // BMBFSFJ // 3. Dezember 2026, 09:30-16:00 Uhr // Berlin

 PUBLIKATIONEN


  • Dokumentation Austauschforum Startchancen-Programm Januar 2026 // BMBFSFJ
    Die Dokumentation zum Austauschforum Startchancen-Programm vom 20. Januar 2026 bündelt Perspektiven von Bund, Ländern, Kommunen und Wissenschaft zur Frage, wie Zusammenarbeit vor Ort gelingen kann. Im Mittelpunkt steht die kommunale Umsetzung: Wie lassen sich Zuständigkeiten, Daten und Unterstützungsstrukturen so verzahnen, dass das Programm seine Potenziale entfalten kann?

  • MINT-Frühjahrsreport 2026: Arbeitsmarktbericht. Beschäftigungsperspektiven in MINT. // Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
    Der MINT-Frühjahrsreport 2026 zeigt trotz rückläufiger konjunkturbedingter Engpässe weiterhin eine Fachkräftelücke von rund 133.900 Personen. Bis 2034 könnten demografiebedingt 138.600 MINT-Beschäftigte weniger verfügbar sein. Der Report skizziert Szenarien, wie Potenziale von Frauen, Älteren und Zugewanderten die Entwicklung abfedern könnten.

  • Der Chancenmonitor von ifo und "Ein Herz für Kinder" // ifo Institut
    Der ifo-Chancenmonitor 2026 zeigt: Bildungschancen bleiben ungleich. Laut Mikrozensus 2022 besuchen 43,5 % der Mädchen, aber 36,9 % der Jungen ein Gymnasium; bei den 16- bis 18-Jährigen wächst der Abstand auf 9,6 Punkte. Je nach Elternbildung und Einkommen reicht die Gymnasialwahrscheinlichkeit von 16,9 % bis 80,3 %.

  • Bessere Bildung: Darum Daten // Wübben Stiftung Bildung
    Das Positionspapier wirbt für eine datengestützte Schulentwicklung mit klarem Kompass: Erst gemeinsame Bildungsziele, dann passende Daten. Das Papier knüpft an den Vorschlag "Bessere Bildung 2035" an und warnt vor einer Datenpraxis, die Schulen zusätzlich belastet.

  • Frühe Chancen: Schuleingangsuntersuchungen für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit nutzen // Friedrich-Ebert-Stiftung
    Das Impulspapier rückt Schuleingangsuntersuchungen als bislang wenig genutzte Datenquelle in den Fokus und zeigt anhand kommunaler Praxisbeispiele, wie sich mit kleinräumigen Befunden Bedarfe früher erkennen und Ressourcen gezielter steuern lassen.

  • Nutzung digitaler Medien von Kindern und Jugendlichen: Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und die Bildungsleistungen // Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. 
    Die Studie verknüpft PISA-Daten mit Mediennutzung und beschreibt einen negativen Zusammenhang zwischen intensiver Social-Media-Nutzung und Kompetenzen in Lesen und Mathematik. Besonders häufig betroffen seien Jugendliche mit ohnehin ungünstigeren Startbedingungen. Diskutiert werden als Ansatzpunkte klarere Regeln für digitale Geräte, mehr Medienbildung in der Schule und stärkere Unterstützung der Eltern.

  • Wie gelingt guter MINT-Unterricht? Meta-Studie zur Sammlung von evidenzbasierten Maßnahmen zur Steigerung der MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler // Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. / Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN)
    Die Meta-Studie bündelt Forschungsbefunde zu wirksamem MINT-Unterricht von der frühen Bildung bis zur Sekundarstufe. Hervorgehoben werden u. a. Sprachförderung, alltags- und phänomenorientierter Unterricht, forschendes Lernen sowie sinnvoll eingebettete außerschulische Angebote.
  • Evaluationsinstrument für eine partizipative und inklusive Praxis in der Kindertagesbetreuung // Universität Paderborn, Paritätischer Gesamtverband
    Mit "Evi:P" liegt ein neues Instrument zur Reflexion inklusiver Kita-Praxis vor. Die deutsche Adaption des finnischen Modells "KAMU" soll Teams dabei unterstützen, Partizipation, Inklusion und Kinderrechte systematisch in den Blick zu nehmen, von Willkommenskultur über sprachliche Vielfalt bis zur Familienbeteiligung. Interessant für die Qualitätsentwicklung: Das frei verfügbare Tool verbindet Reflexionsfragen mit einem strukturierten Entwicklungsplan.

  • DKLK-Studie 2026 // Verband Bildung und Erziehung
    Die neue Studie des Deutschen Kitaleitungskongresses rückt den Übergang von der Kita in die Grundschule als Schwachstelle im Bildungssystem in den Fokus. Zwar betonen Kitaleitungen vor allem sozial-emotionale Kompetenzen und Sprachbildung, zugleich fehlen vielerorts verbindliche Kooperationsstrukturen, Zeit und Personal. Damit bleibt der Schuleintritt eine sensible Schnittstelle, an der sich entscheidet, wie gut Förderung, Zusammenarbeit und Teilhabe gelingen.
  • Deutsches Schulbarometer: Befragung Schüler:innen // Robert Bosch Stiftung
    Das Deutsche Schulbarometer Schüler:innen 2025/26 nimmt Wohlbefinden, Unterricht, Mitbestimmung und Mobbing aus Sicht von Kindern, Jugendlichen und Eltern in den Blick. Demnach weist jedes vierte Kind psychische Auffälligkeiten auf, besonders häufig in einkommensschwachen Familien. Zudem berichten viele Schüler:innen von zu wenig Mitbestimmung; ein Drittel erlebt regelmäßig Mobbing.

 DATENMONITOR
Produkte der Bildungsberichterstattung

  • Landkreis Stade: Ganztagsbericht 2026
    Wie ist der Landkreis Stade auf den Ganztagsanspruch ab 2026 vorbereitet? Ein neuer Bestandsbericht des Bildungsbüros liefert erstmals eine systematische Datenbasis zur Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern. Er zeigt deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land, einen wachsenden Platzbedarf bis 2029/30 und macht deutlich: Neben dem Ausbau von Plätzen werden belastbare Kooperationsstrukturen, vor allem mit der Jugendhilfe, zum Schlüsselfaktor.
  • Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Stadt Fürth
    Die Fürther Auswertung von Schuleingangsdaten zeigt, wie stark soziale Lage, Erwerbstätigkeit und Familiensprache mit dem Krippenbesuch zusammenhängen. Zugleich verweist ein belasteter Grundschulsprengel mit vergleichsweise hoher Krippenquote darauf, dass niedrigschwellige Beratung, frühe Elternansprache und gut vernetzte Unterstützungsangebote Zugänge erleichtern können – und Bildungsteilhabe nicht dem Zufall überlassen bleibt.
  • Blick über die Grenze: Bildungsbericht Schweiz 2026
    Der Bildungsbericht Schweiz 2026 zeigt, wie ein nationales Bildungsmonitoring als gemeinsame Referenz für Bund und Kantone genutzt wird. Der Bericht bündelt auf rund 400 Seiten Daten und Forschung über alle Bildungsstufen hinweg und soll die Weiterentwicklung des Bildungssystems faktenbasiert unterstützen.
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Fachstelle kommunales Bildungsmonitoring (KOSMO)

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Kommunales Bildungsmanagement
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